Leider wurde uns die letzten Tage in Mexiko die Internetverbindung gekappt. Scheinbar haben wir das offene Netzwerk zu ausgiebig genutzt ;). Wie auch immer, es war uns nicht mehr möglich online zu gehen. Deshalb schreibe ich jetzt auch erst aus New York wieder. Im folgenden eine kleine Zusammenfassung, was wir die letzten 3 Tage in Mexiko noch so gemacht haben. Leider ohne Bilder, weil Lena ein bisschen verschnupft ist und deshalb schon ins Hotel gegangen ist. Ich sitze hier nun um 1:05 Ortzeit im Starbucks gegenüber des Central Parks und schreibe noch ein bisschen was … aber ich weiß nicht, wo sie die Bilder gespeichert hat und bin auch zu faul sie zu suchen, aus den 100ten Bildern ein paar gute auszusuchen, zu verkleinern und zu posten. Mehr zu New York übrigens im New York-Blog.
Also, zu unseren weiteren Aktivitäten in Mexiko:
Chichen Itza
Wir haben eine Bustour nach Chichen Itza mitgemacht. Bei Chichen Itza handelt es sich um eine alte Maya-Stätte einigen gut erhaltenen Gebäuden. Am interessantesten ist sicherlich die Pyramide. Aber auch ein altes Stadion ist noch gut erhalten, in dem die Maya ihr lustiges Ballspiel abgehalten haben, bei dem am Ende der Sieger geopfter wurde … oder der Verlierer … oder beide … oder keiner. So sicher ist man sich da nicht. Aber es gibt nette Geschichten dazu. Nach Chichen Itza haben wir auch noch eine coole Zenote besucht, in der man sogar schwimmen konnte. Ein richtig schöner tiefer See im Sandsteinboden … wunderbar anzuschauen. Aber aus bekannten Gründen erstmal nicht für euch :p
Xel’ha
Xel’ha ist sowas wie eine Mischung aus Freizeitpark und Badesee. Es ist eine wunderschön große Bucht, in die außerdem ein unterirdischer Fluss mündet. In dieser Bucht kann man super Schwimmen, Schnorcheln und Tauchen. Dazu haben sie dann noch Attraktionen wie Delfineshows und sowas dazugebaut, sowieso einige sehr nette Restaurants. Der Eintritt ist sehr happig (75 Dollar), aber dafür ist eben auch alles inklusive … wer also genug isst und trinkt, holt einiges wieder raus ;). Trotz des Preises hat es sich gelohnt: denn das Schnorcheln war echt super. Es war eine klasse Sicht im Wasser und sehr viele Fische unterwegs. Sehr interessant.
Sonstiges:
Ansonsten haben wir uns mal noch so eine Abendshow im Hotel angeschaut … aber die war ziemlich langweilig: wir hatten das Pech eine reine Tanzvorführung zu sehen. Ich denke andere Sachen waren deutlich besser. Aber die haben wir verpasst. Weiterhin haben wir dann nochmal Playa del Carmen besucht und dort noch ein paar Sachen eingekauft. Zum Beispiel eine Flasche Xtabentun. Das ist ein typisch mexikanischer Schnaps, der ähnlich schmeckt wie Sambucca. Sehr lecker.
Und dann war der Spaß leider auch schon vorbei und es ging weiter nach New York.
Eines Vorweg: Die Bestechung hat gewirkt. Wir hatten wieder ein Handtuchtier :).
Ansonsten war der Tag wieder einigermaßen ereignislos. Eigentlich wollten wir ja nach Cancun, wir haben nur festgestellt, dass unser Ansprechpartner für die Rückreise denkbar doofe Anwesenheitszeiten hat, nämlich immer nur von 12:00 - 12:30 an ausgewählten Tagen. Also kann man den eigentlich nur aufsuchen, wenn man eh den Tag im Hotel verbringt. Denn vorher bekommt man nichts erledigt, und danach ist ein Ausflug auch nicht mehr drin. Falls wir es noch nicht erwähnt haben: hier wird es zwar bis zu 30 Grad, aber die Sonne geht schonwieder so gegen 17:15 unter. Da wir hier in der Nähe des Äquators sind, gehen die Tage eben so in etwa immer so von 6:00 - 18:00. Danach ist dunkel.
Also haben wir unsere eigentlich geplante Fahrt nach Cancun gecancelt und haben uns lieber mit dem getroffen. Die Sache war zwar nach 2 Minuten erledigt, aber wir wissen nun, wann wir wo abgeholt werden. Und es war uns schon recht wichtig das zu klären, immerhin sind es zum Flughafen ca. 1:30 Stunden mit dem Auto. Das ist mit den Collectivos sehr umständlich und eng mit den Koffern, und mit Taxis scheißteuer.
Der Rest des Tages dreht sich um den Pool, das Meer und ums Essen ;). Leider war heute nicht soo tolles Wetter, so dass wir auch ein längeres Mittagschläfchen im Zimmer gemacht haben. Aber hey, wir haben Urlaub 
Eher durch Zufall haben wir von einer kleinen Attraktion um die Ecke des Hotels erfahren. Der Bell-Boy “Puc Chi José” hat uns einfach mal eine Karte mit Werbung dafür in die Hand gedrückt. Das alles hat sich ganz nett angehört, also haben uns das mal angeschaut.
Bei Aktun Chen handelt es sich quasi um eine Tropfsteinhöhle, die erst vor relativ kurzer Zeit entdeckt wurde und auch noch nicht sooo touristisch ausgeschlachtet ist. Sie sind gerade erst dabei das zu tun ;). Zu dieser Höhle gehört auch noch ein kleiner Tierpark, mit ein paar Schlangen, Affen, Wildtieren, etc. … einiges davon auch freilaufend, bzw. frei durch die Bäume schwingend. Durch die Höhle wird man dann von einem mind. 3-sprachigen Führer geführt, der einem ein bisschen was über die Entstehungsgeschichte erzählt. Das Ende bildet dann ein sehr hübscher unterirdischer See, eine sog. Zenote.
Wenn man ehrlich ist, ist das alles keine absolute Neuheit für einen verwöhnten Touristen. Tropfsteinhöhlen gibt es auch in Deutschland, viele wohl auch größer und schöner. Auch die Tiere haben die meisten schon im Zoo oder im allmächtigen Vogelpark in Biebesheim gesehen.
Dennoch: es war interessant und man bekommt sowas ja nicht alle Tage zu sehen, sondern vielleicht mal alle paar Jahre. Insofern war es ein sehr netter und lohnenswerter Ausflug. Und wir haben gelernt, dass sich das Hotel ein paar Fledermäuse anschaffen sollte. Die fressen nämlich die garstigen Moskitos, die Lenas Beine attackiert haben ;).



Auch heute stand nichts festes auf dem Programm. Wir hatten uns das ein oder andere überlegt, wollten aber heute erstmal die Planung des restlichen Aufenthalts unter Dach und Fach bringen. Am wichtigsten war uns einen Ausflug nach Chichen Itza zu buchen. Das ist nämlich gute 2,5 Stunden weg von hier und mit öffentlichen Verkehrmitteln nicht zu erreichen. Das Problem dabei: da wir ja keinen Pauschalurlaub gebucht haben, haben wir auch keinen direkten Ansprechpartner für solche Dinge. Also sind wir die drei Hotels abgelaufen und haben uns umgeschaut, welche Veranstalter wann und wo ihr Abgesandter hinschicken. Das ist alles gar nicht so einfach.
Schließlich haben wir dann doch endlich jemand von “Schau ins Land”-Reisen angetroffen, der uns auch einen Ausflug nach Chichen Itza anbieten konnte. Also geht es kommenden Samstag um 6:45 (brrr … wir haben doch Urlaub … so früh steh ich noch längst nicht zum Arbeiten auf) auf eine Tagestour. Ich bin gespannt.
Ansonsten haben wir uns heute mal noch einen Plan gemacht, an welchem Tag wir nun was einplanen. Unter Berücksichtigung des Wetterberichts, der Reservierungen für die “A la Carte”-Restaurants, etc. .. muss ja alles seine Richtigkeit haben.
Ansonsten stand wieder ein bisschen Pool auf dem Programm. That’s it … morgen wird es dann wieder ein bisschen aktiver. Bestimmt 
Die letzten 2 Tage haben wir feststellen können, dass hier wirklich viel wert auf Trinkgeld gelegt wird. Das war uns natürlich schon vorher bewusst, und deshalb hatten wir auch am ersten Tag gleich brav 5 Dollar für unser Zimmermädchen Galdina (es liegt hier ein Zettel mit ihrem Namen) im Zimmer gelassen.
Wie sich nun herausgestellt hat, hatte dies wohl dazu geführt, dass wir immer die tollen Handtuchfigur bekommen haben. Denn die letzten beiden Tage hat der Zimmerservice ein wenig nachgelassen. Keine Handtuchfiguren mehr auf dem Bett, die Handtücher nicht mehr so liebevoll im Bad aufgehängt, das Klopapier nicht mehr lustig gefaltet, etc. Wir gehen nun stark davon aus, dass langsam unser 5-Doller-Bonus aufgebraucht ist.
Heute lege ich ihr mal wieder 50 Peso als Bestechung hin (das entspricht ca. 4 Dollar). Mal sehen ob wir dann Morgen wieder mit ein paar Überraschungen verwöhnt werden. Ich bin gespannt.
Heute haben wir bei bewölktem Wetter mal wieder einem Collectivo gewunken - diesmal gings in die andere Richtung: nach Playa del Carmen. Das ist ein kleines Städtchen, in dem man zumindest das Gefühl hat, dass hier auch einige “normale” Mexikaner leben. Dennoch ist auch hier (natürlich) alles auf die Zielgruppe Touristen ausgelegt und man wird an jeder Ecke mit einem “Holá Amigo/Amiga” abgefangen und soll etwas kaufen. Wir haben unsere Kaufaktivitäten allerdings auf Starbucks beschränkt - Frappuccino und die zweite Sammeltasse in diesem Urlaub - zwei weitere werden wohl noch folgen.



Also falls sich irgendjemand noch einmal über einen kleinen dummen Mückenstich aufregt, darf er sich gern dieses Bild meiner Beine ins Gedächtnis rufen - mexikanische Moskitos lieben mich!
Netterweise sieht man genau, wie lang die Hose ist, die ich anhatte…
Ab jetzt pack ich mich abends gaaaanz dick ein!
Hier im Hotelkomplex gibt es 11 “A la Carte”-Restaurants. Der Unterschied zu den “normalen” Restaurants macht sich schon ziemlich bemerkbar. Die normalen Restaurants sind sehr große Esstempel mit einem riesigen Buffet. Die Auswahl ist zwar super und das Essen auch großteils sehr lecker, aber dennoch hat es schon aufgrund der Größe ein bisschen Mensa-Atmosphäre. Es sind da hunderte von Leuten, teilweise noch in Schwimmklamotten, viele schreiende Kinder, einzelne Gerichte manchmal lauwarm, etc. Das soll nicht heißen, dass es da schlecht ist, sondern für ein Hotel ist es echt klasse.
Doch im Gegensatz dazu sind die “A la Carte”-Restaurants noch eine Spur besser und “nobler”. Man muss sich dort vorher einen Platz reservieren, weil sie alle nicht zu groß sind. Außerdem gibt es dort, wie der Name schon sagt, kein Buffet (außer zum Dessert und manchmal ein Vorspeisen-Buffet), sondern man bestellt von einer kleinen aber feinen Karte. Es gibt eine Kleiderordnung (”no shorts” .. das wars, aber es reicht
), was dazu führt, dass wenigstens niemand mit Badeshorts rumrennt. Wenn man reinkommt wird einem der zuständige Kellner erstmal mit Vornamen vorgestellt und man darf dann beliebig aus der Karte wählen. Das alles macht einen recht noblen Eindruck, und ist schon ein bisschen was Besonderes.
Wir haben jetzt 2 dieser Restaurants besucht und waren bisher immer sehr positiv überrascht. Nicht nur vom Service, sondern das Essen war auch immer sehr, sehr lecker. Also haben wir gleich mal noch 3 weitere Besuche eingeplant. Das interessante dabei ist auch, dass jedes Restaurant ein anderes Thema hat, so dass man sehr viel Abwechslung bekommt. Es gibt Fischrestaurants, Japaner, Mexikaner, Italiener, etc.
Um einen kleinen Eindruck zu verschaffen, haben wir mal ein paar Speisekarten abfotografiert.
Heute haben wir nicht wirklich viel getrieben. Nach einem ausgiebigen Frühstück haben wir uns an den Pool begeben. Hauptsächlich, weil da schon das nächste Essen auf uns gewartet hat. Heute wurde dort nämlich live in einer riesigen Pfanne eine feine Paella zubereitet. Das war ganz interessant und lecker. Danach sind wir ein bisschen ans Meer. Am Abend stand dann der erste Besuch in einem “A la Carte”-Restaurant auf dem Programm. Ihr seht, der Tag stand ganz im Zeichen des Essens ;).
Nachdem wir von zwei verschiedenen Lobbys bereits die Auskunft bekommen hatten, dass es Inet nur in einem bestimmten Cybercafe in so einem Shoppingkomplex gebe (in Wirklichkeit war das einfach ein ziemlich runtergekommener Schuppen), hatten die Hoffnung auf Bloggen schon ziemlich aufgegeben.
Doch gestern Abend haben wir dann in einer der Lobbys verdächtig viele Leute (genau zwei … sonst scheint hier niemand vom Inet abhängig zu sein … komisch) gesehen, die mit ihren Laptops in der Lobby saßen und glücklich aussahen. Also haben wir heute Abend auch mal unsere Notebooks mit eingepackt und uns dort an die Bar in der Lobby gepflanzt. Und hier sind wir … online :).
Es gibt ein nettes WLAN-Netz mit dem Namen “Linksys”. Dieser Name machte auf mich zwar nicht den Eindruck als wäre das ein “offizieller” Zugang, aber das Netz ist offen, schnell und umsonst. Was will man mehr. Also sitze ich nun hier bei einem leckeren Cocktail und blogge mal ein paar Sachen, die ich die letzten Tage schonmal so vorbereitet hatte. Die Datümer der Beiträge drehe ich mal ein bisschen zurück .. nur diesen lasse ich auf Originalzeit.
